Impotenz
Impotenz (lat. Unfähigkeit – als Gegensatz zur Potenz) bezeichnet im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch die Unfähigkeit von Männern, eine Erektion zu bekommen und zu halten. Unter Frigidität (von frz. frigide = kühl/kalt) werden diverse Störungen der weiblichen Sexualität zusammengefasst.
Der Begriff hat jedoch mehrere Bedeutungen:
- Bei Männern bezeichnet
- „Impotentia generandi“ die Unfähigkeit, Kinder zu zeugen — siehe hierzu Unfruchtbarkeit (Infertilität).
- „Impotentia coeundi“ die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder ausreichend lange halten zu können. — dieser Begriff wird heute neutral unter dem Überbegriff der erektilen Dysfunktion gefasst.
- Bei Frauen bedeutet
- „Impotentia concipiendi“ die Unfähigkeit, schwanger zu werden.
In der katholischen Kirche stellt die „Impotentia coeundi“ nach geltendem Kirchenrecht als einzige dieser Störungen ein Ehehindernis dar.
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